Business
Bewusstsein, Verantwortung übernehmen, weiterdenken, lösungsorientiert in die Zukunft blicken.
Über die Jahre konnte ich ein grosses Paket an Business Cases in Bezug auf den Menschen lernen. Darunter gehören auch meine Bachelor- sowie meine Masterthesis. Für mich sind HRM Ansätze in der Wirtschaft das A und O und so konnte ich mich immer schon auf meine inneren Werte dazu verlassen.
In folgenden Themen möchte ich mehr darauf eingehen:
- Demografischer Wandel
- Mitarbeiterkultur
- Kompetenzen
- Human Ressource Management
Vision
Paradigmen Wechsel von der Ressourcen Ausnutzung zur Potentialentfaltung
Demografischer Wandel
Was passiert - wo geht es hin?
Sind wir uns bewusst, was mit dem Pilzeffekt gemeint ist?
Manchmal denke ich ja. Oftmals aber gerade in den Unternehmen bin ich mir nicht sicher wie erkennbar die Situation für die zuständigen Personen (GF/HRM) ist.
Während meines Masterstudiums hatte ich für ein Essay eine Umfrage mit klein- und mittelständischen Unternehmen im Raum Sachsen durchgeführt - worin es hauptsächlich um die Frage der Altersstrukturanalyse ging. Ich wollte evaluieren, ob Unternehmen sich dieser Tage der Situation "Überalterung" der Belegschaft bewusst sind. Vorallem in Firmen welche ihren Standort weiter entfernt von Aglomerationen haben, war die Umfrage ein spannendes Indiz. Es hatte sich tatsächlich herausgestellt, dass sich viele Unternehmen nicht bewusst sind, wie "alt" ihre Mitarbeiterbelegschaft im Durchschnitt eigendlich ist und wie viele Fachkräfte in den nächsten paar Jahre in Rente gehen werden. Es wurden keine Altersstrukturanalysen durchgeführt oder in Erwägung gezogen. Folgendes beschriebenes Szenario wird im betriebswirtschaftlichen Controlling oftmals unterschätzt:
Die Entwicklung der Geburten- sowie Sterberaten in den europäischen Mitgliedstaaten führt mittel- und langfristig zu einem demografischen Wandel, das heißt zu einer Veränderung der Bevölkerungsentwicklung. Von einem allgemeinen Bevölkerungsrückgang wird ausgegangen, wobei nicht alle Werke der wissenschaftlichen Literatur dies bestätigen und die Meinungen sehr unterschiedlich sind. In einem Werk von Tippelt, welches sich mit den Chancen in der demografischen Prognose befasst, wird erläutert, dass sich insbesondere in Europa die Bevölkerungszahlen maßgebend verändern. Es heißt, die Bevölkerung Europas der nachfolgenden Generationen nehme zahlenmäßig ab, wobei jedoch die Altersrate steigt. Daher ensteht der Pilzeffekt.
Die dadurch entstehenden Probleme äußern sich im Fachkräftemangel sowie allgemein in sinkenden Zahlen von Erwerbsbeteiligten. Andererseits steigen die Ausgaben der Rentenkassen durch niedrigere Sterblichkeitsraten und längere Lebensdauer der Rentenempfänger. Die Gesellschaft steht vor einer Überalterung, wiederum werden immer weniger Kinder geboren. Die Folgen daraus, könnten in Zukunft wirtschaftliche Problemstellungen hervorrufen oder sind teilweise schon bemerkbar.
Da Frauen in der Industrialisierung immer öfter einen Karriereweg einschlagen und die niedrige Geburtenrate damit begründet sein könnte (1,4 Kind pro Frau), zeichnet die Bevölkerungsentwicklung in westlichen Ländern eine rückläufige Geburtenziffer.
Viele geburtenstarke Jahrgänge, wie die heute 50-60zig jährigen, rücken in ein paar Jahren in ein Zeitalter der „älteren Arbeitnehmer“. Wenn diese Jahrgänge das Rentenalter erreichen und aus dem Erwerbsleben austreten, führt dies zu einer Belastung unserer Sozialsysteme, da der Kreislaufeffekt mit Nachfrage/Angebot in den Sozialabgaben ein Ungleichgewicht erhalten wird (mehr Empfänger, weniger Einzahler). Derzeit sind weltweit rund 630 Millionen Menschen über 60 Jahre alt. Laut einer Schätzung sollen sich in dieser Altersgruppe im Jahr 2050 rund 2 Milliarden Menschen befinden. Wenn diese Schätzung der Realität entspricht, wie werden die zwei Milliarden Menschen das letzte Drittel ihres Lebens verbringen?
Auch die staatliche Universität in Dresden hat im Jahre 2014 eine empirische Studie veröffentlicht, welche sich mit dem Thema „der demografische Wandel als Herausforderung für das Personal- und Organisationsmanagement“ befasst. Im Rahmen der Studie wurden 648 deutsche Unternehmen zum Umgang mit dem demografischen Wandel befragt. Die Ergebnisse der Studie zeigen auf, dass die Folgen des demografischen Wandels – darunter wurden der Fachkräftemangel und die alternde Belegschaft benannt – als große Herausforderungen bewertet werden.[1]
[1] vgl. Geithner; Gühne; Schirmer (2015): Der demografische Wandel als Herausforderung.
Progressiv gedacht entsteht in dieser Situation eine grosse Chancen/ein grosses Potential, genau diese starken Jahrgänge in ihrem Rentenalter wieder in den Arbeitszyklus zu reintegrieren und enstehende Fachkräftelücken wieder zu schliessen. Diese Situation ergibt einen sinnvollen Effekt beider Seiten. Das grosse Wissenspotential und verschiedene Kompetenzen der älteren Generationen können weiterhin erhalten beliben und auf der anderen Seite werden Menschen auch in einem älteren Stadius weiterhin in der Gesellschaft intergriert bleiben. Dazu mehr im Teil "Silver Society" im Abschnitt Education.
Fazit zu demografischer Wandel
Kommen wir weg von "Wirtschaftswachstum" zu mehr Qualität als Quantität, werden auch ältere Generationen die Chancen haben in unserem Wirtschaftszyklus bestehen und notwendig zu bleiben.
Mitarbeiterkultur
Empowering your employees. Mitdenken erlaubt!
Von tayloristischen Fuhrungskulturen wo Hirarchie und Rangordnung, Vorgaben und Leistungsprinzipien in den Unternehmen noch eine grosse Rolle spielten , kommen wir mehr zu Wertorientiertem arbeiten und der eigenen Persönlichkeitesentwicklung des einzelnen Mitarbeiters.
What about - soon
- Mitarbeiter von Betroffenen zu Beteiligten machen
- Persönliche Weiterentwicklung
- Neurobiologisches Grundbedürfnis des Menschen > Zugehörigkeit und den Wunsch nach Mitgestaltung
Fazit zu Mitarbeiterkultur
Inspire. Educate. Involve. Empower.
Kompetenzen
Erkennen, Wissen und schätzen von Potentialen.
What about - soon
- Förderung der individuellen Persönlichkeitsstärken
- Sich entfalten (Kompetenzen aufzeigen) und über sich hinauswachsen (Kompetenzen erweitern)
Fazit zu Kompetenzen
Verwende deine Kompetenzen, Stärken und Potentiale die du hast. Beschäftige dich nicht mit Aufgaben - die nicht deins sind. Deine Schwächen sind anderer Stärken - lassen wir jeden seine Stärken nutzen.
Human Ressource Management
Unsere Mitarbeiter als höchster Wert im Unternehmen.
What about - soon
- Vereinbahrungen & Bemühungen aus einem freiwilligen Kontext
- Ihr seit verantwortlich über die Ressourcen > plädiert zu Social Leadership
Fazit zu HRM
Holakratie ist eine demokratisches Organisationssystem, welches jeden Einzelnen befähigt die drei letzten Stufen der Maslow Pyramide zu erreichen: Sozialbedürfnis, Anerkennung und Wertschätzung, Selbstverwirklichung.